ESTLAND: Inseln Muhu und Saaremaa 26.05.2012 - 29.05.2012
Da die Kommanderin die Fähre natürlich selbst steuert, verläuft die Überfahrt zur Insel Muhu problemlos. Dort statten wir den üblichen Sehenswürdigkeiten nur einen kurzen Anstandsbesuch ab und dann gehts weiter über den Damm zur Insel Saaremaa.
Und wer steuert jetzt die Fähre?
Das Dorf Koguva auf der Insel Muhu ist ein typisches westestnisches Haufendorf und mittlerweile denkmalgeschützt.
Der Fähnrich strampelt durch die Wachholderheidesteppe (=Alvare)
Hoffest in Koguva: Super Rhabarberkuchen!!!
Weiterfahrt zur Insel Saaremaa über den Vaina tamm (Damm der Meerenge)
Da staunen Morski, Willy und Billy
Insel Saaremaa, Kaali Krater
Dieser Krater ist lt. der gängigen Lehrmeinung durch einem Meteoriteneinschlag entstanden. Kommanderin Kalli hat jedoch anhand intensivster Forschungstätigkeit in der Umgebung des Kraters eine aufschlussreiche Entdeckung gemacht, die diese Theorie ad absurdum führt. Der Krater wurde eindeutig durch die Bruchlandung des unten dargestellten Ufos erzeugt.
Das Ufo, deutlich erkennt man die durch den Aufprall entstandenen Deformationen. Zu Ehren dieser revolutionären Entdeckung wurde der Krater nun richtigerweise zum Kalli-Krater umbenannt (Foto von der Feier anlässlich der Ehrung und Neubenamung).
Insel Saaremaa, Halbinsel Sörve im Süden
Ein Kranich oder sowas.
Der Forscherdrang der Kommanderin kennt keinen Urlaub. Hier ist die Kommanderin auf erfolgreicher Fossiliensuche am Strand.
Windmühle bei Orissare: Der Rhabarberkuchen hier war noch besser als der von gestern, da lacht die Kommanderin.
Leuchtturm an der Südspitze Bischofsburg in Kuressare
Der Riese Töll und seine Frau Piret sind dafür bekannt, in Seenot geratene Fischer zu retten. Außerdem kömpft er dauernd gegen den Teufel, der Riese. Soljanka, Jippiee!!
Insel Saaremaa, Nordküste bei Abula / Ninase
Saugeiler Stellplatz am Meer (schon wieder, gähn). Abendliches, etwas rauchiges Lagerfeuer an einer der immer wieder zu Verfügung gestellten Feuerstellen (Lokkekoht)
Aber auf einmal funktionierts besser mit dem Lagerfeuer.
Bierprobe: So ein einheimisches Bier. Naja.....
Bei dieser Radltour zur Steilküste von Ninase ist uns übrigens die erste Elchsichtung gelungen. Stand das Vieh doch direkt am Wegesrand. Ist aber auch ziemlich schnell wieder weggehüpft, so dass ein Fotobeweis erstmal nicht möglich war. Die Kommanderin hat sich dann auch todesmutig gleich auf die Pirsch begeben, aber leider erfolglos. Aber wir sind zuversichtlich, dass wir noch das eine oder andere Elchfoto nachliefern können.
Steilküste bei Ninase
Auf der ganzen Insel trifft man auch immer wieder auf Mauerreste von nicht mehr existenten Dörfern, Schützengräben und auch auf etliche alte militärische Anlagen der Sowjets. Die Insel Sareema war sowohl im 2. WK Schauplatz etlicher Schlachten und war zur Sowjetzeiten u.a. Raketenbasis....
Alte militärische Anlagen der Sowjets
Aber wieder zurück zu den schönen Dingen, der schon fast obligatorische Sonnenuntergang (um ca. 22.15 Uhr):
Soviel Schönheit ist ja kaum zu verkraften. Daher müssen wir mal wieder zurück auf den Boden der städtischen Tatsachen und fahren am 29.05.12 nach Tallinn. Die Kommanderin macht noch einen Abstecher ins Freilichtmuseum "Rocca al mare". Ich verschone euch mit den Fotos. Stellt Euch Koguva³ vor.