ESTLAND: Tallinn 29.05. - 31.05.2012
Die obligatorische Hauptstadt-Besichtigung gestaltet sich anfangs schwierig, da unser erster Camping-Platz, der Tallinn-City-Camping, eine überteuerte Katastrophe ist. Daher ziehen wir noch am selben Tag ganz schnell um in eine uns mittlerweile gut bekannte Umgebung, den Hafen, genauer gesagt ist es der Yachthafen von Pirita (Austragungsort der Olympischen Spiele). Halb so teuer, schöner Blick auf die Tallinner Bucht und immer gute Unterhaltung durch das Hafenpublikum.
Camping Pirita Auch gleich in Hafennähe: Ruine des Birgittenklosters
Der erste Tag ist leider vollkommen verregnet, Stadtbesichtigung ausgeschlossen. Wir gehen daher erstmal Reifen kaufen. Aber schon abends kommt die Sonne wieder raus und auch der nächste Tag ist sonnig und wir stürzen uns ins Getümmel. Mittelalter ist hier angesagt, denn der mittelalterliche Stadtkern ist fast nahezu vollständig erhalten. Ausserdem ist es uns noch vergönnt, ein bisschen was von den Altstadttagen mitzubekommen:

Was gibt es alles zu sehen?

Eine ziemlich gut erhaltene Stadtmauer mit Stadttoren:
Viele kleine und große Gässchen:
Viele, viele meist mittelalterliche Gebäude und Kirchen:
Die drei Schwestern
Rathaus mit. Altstadtfest-Bühne
Das Wahrzeichen der Stadt: Der Alte Thomas auf dem Rathaus
Ukrainische Kirche. Hier kamen wir nur mit einer perönlichen Führung von Antonow rein (die wir eigentlich gar nicht wollten).
Nicolaikirche
Orthodoxe Kirche
Heiliggkeistkirche
Und viel mittelalterliches Tralala:
Außerdem war uns ein Konzert wg. der Altstadttage vergönnt und wir konnten in den einen oder anderen, ansonsten nicht zugänglichen Hinterhof reinspähen.
Konzert (mit Tanz) von Leanne Barbo. Dudelsack, Zither und Akkordeon.
Der schönste Hinterhof von allen, hier gabs nämlich Rhabarberkuchen
Aber die neugierige Kommanderin wirft natürlich auch mal einen Blick über die Grenzen der mittelalterlichen Stadtmauer hinaus und entdeckt hier auch noch das eine oder andere:
Sängerbühne für angeblich 25.000 Sänger
Schloss im Katharinental Sitz des estnischen Präsidenten
Schee wars, gell, Fähnrich?
So, weiter gehts. Letzter Stopp vor Russland: Laheema-Nationalpark