LITAUEN: Aukstaitija-Nationalpark 13.05. - 15.05.2012
Im Aukstaitija-Nationalpark bekommen wir einen ersten Vorgeschmack auf Finnland: Viele einsame Seen, viel Wald, viel Landschaft, wenige Menschen und ein paar Dörfchen. Touristisch scheint hier (derzeit?) nicht viel los zu sein, es gibt keinen Hinweis auf Campingplätze und ein Karte vom Nationalpark gibt es hier auch nirgends zu kaufen. Also gurken wir mit Hilfe von Fähnrich's GPS in den Wäldern rum und finden auch tatsächlich einen malerisch am See gelegenen "Campingplatz". Campingplatz in Litauen heißt oft, dass ein paar Bänke, eine Lagerfeuerstelle und ggf. noch eine "Wooden Toilet" zur Verfügung stehen. Das wars dann. Das kostet dann aber auch entweder nichts oder nur sehr wenig.
Da sollen wir drüber? Maat Morski und Willi Wiesent wundern sich... Unser Privatsteg - und der von zig anderen Anglern
Unsere Einsamkeit am See wird nur von "schwer bewaffneten" Anglern unterbrochen. Angeln ist scheinbar die Litauische Nationalsportart. Ganz nach Art der Kommanderin, wird dieses Phänomen im Selbstversuch die nächsten Tage unermüdlich genauer erforscht:
Wir angeln im Bus... Wir angeln im Boot...
Wir angeln auf der Brücke...
Leider erweisen sich die litauischen Fische als tückische und äusserst schlaue Wesen und wollen weder den Speck, noch den Käse, noch Schnecken, noch die anderen Leckereien, die wir Ihnen quasi auf dem Silbertablett servieren. Aber dank Kommanderin Kalli's raffinierter und erlesener Campingküche, gibt es auch ohne Fisch ein ganz köstliches Abendessen:
Schatz, das Essen ist fertig!!!
So gestärkt von unserem wunderbaren Essen, machen wir uns am nächsten Tag auf, um die Gegend per Fahrrad zu erkunden. Die Angel ist natürlich dabei und wir machen den einen oder anderen See bzw. Fluss-Abstecher. Zum Glück erfolglos, wo hätten wir die Fische denn bloß hintun sollen?
Und nun müssen wir natürlich noch ganz schnell nen Abstecher nach Vilnius machen. Aber dann gehts endlich an die Ostsee.