Elbsandsteingebirge (Sächsische Schweiz): 14.04.- 15.04.2012
14.04.2012: Mountainbiketour zum Großen Winterberg & Wanderung zu den Schrammensteinen
Ein sonniger Tag steht uns bevor, wir frühstücken draußen mit herrlichem Panoramablick über das Elbsandsteingebirge.
Wir machen uns zunächst mit dem Fahrrad Richtung Großen Winterberg (556 m ü. NN) auf. Dabei bleiben wir (fast immer) brav auf den ausgeschilderten Fahrradrouten. Wo nicht, bereuen wir es bald, da wir das Radl mehr schieben als fahren. Unser Ziel, den Großen Winterberg haben wir bald erreicht und wir können das köstliches Kostritzer Schwarzbier und das ebenso köstliche Essen auf der sonnigen Terrasse genießen. Ab morgen wird dann wieder gespart, aber wirklich!!
Da uns Radeln nicht genug ist, machen wir noch einen Wander-Abstecher zur grandiosen Aussicht über die Schrammensteine. Der Fähnrich wird schon ganz nervös aufgrund der tollen Kletterfelsen, die Kommanderin auch ein bisschen... ganz schön steil hier alles...
Nach der Radlerei und Wanderei ist die Kommanderin trotz ihrer excellenten Kondition etwas angeschlagen und die Heimfahrt gestaltet sich als etwas mühsam, da noch einige Höhenmeter zu bewältigen sind.
Daheim angekommen und eine schöne, heisse Dusche später ist die Kommanderin aber wieder bester Dinge und Fähnrich Frank hat das Gejammere eigentlich auch ganz gut überstanden ! Da wird er sich dran gewöhnen müssen, der Fähnrich ;-)
Wanderung zum Papststein incl. Höhlenerkundung: 15.04.2012

Vormittags wird erstmal gebastelt: Fähnrich Frank repariert die Stinke-Heizung und installiert nach den Anweisungen der Kommanderin Haken und Täschchen, um allerlei (un-) Nützliches aufzuhängen bzw. aufzuräumen.

Zufrieden brechen die beiden Abenteurer auf, um bei grandios schlechtem Wetter den Papststein (452 m ü. NN) und die auf dem Weg befindlichen Höhlen zu erkunden.
Der Lohn wartet oben im Papststein-Gasthaus in Form von 2 Köstritzern, deftigen Nudeln, einer Soljanka und einem Apfelstrudel. Aber ab morgen wird gespart!!
Zum Beispiel am Campingplatz: Die beiden Unerschrockenen finden im lieblichen Cunnersdorf einen kostenlosen und äusserst großzügigen Wohnmobilstellplatz, idyllisch an einem alten Kohlenmeiler und einem munter plätschernden Bächlein gelegen. Oder ist es der Dauerregen, der munter plätschert??? Egal, wir drehen die Heizung auf und lassen es uns in unserem Sternenkreuzer gutgehen. Für beste Unterhaltung sorgt der Tschechensender "Radio Svoboda": Heavy Metal am Sonntag Nachmittag, was will eine Sternenflottenkommandeurin mehr...
Am nächsten morgen brechen wir zu neuen Ufern auf, nämlich zu den Ufern der Moldau. Größtenteils gehts der Elbe entlang wieder etwas Richtung Süden nach Tschechien.