Bergen und Insel Sotra: 19.07. - 21.07.12
Am 19.07.12 kommen wir in Bergen an, ein idyllischer Stadtcamping ist unser vorübergehendes Zuhause: Eingezwängt zwischen Müllpressen, Hochhäusern und Industrie stellt das doch eine nette Abwechslung zu dem Übermaß an Natur und Landschaft der letzten Tage dar:
Unser Campingplatz Der Hafen mit Blick zum Hausberg Ulriken
Platz der Menschrechte Gegenüber vom Hafen
Bryggen, der älteste Stadtteil Bergens
Bryggens Hinterhöfe
Auch eine Burg gibts hier Erholung vom Touristen-Stress
Hafenidylle bei Sonnenuntergang und einem Gläschen Prosecco
Und weil uns die Gegend hier so gut gefällt (und der Wetterbericht dazu auch) fahren wir noch ein bisschen weiter westlich an die Küste auf die Insel Sotra. Hier machen wir mal Urlaub vom Urlaub und frönen dem norwegischen Dolce Vita.
Während die Kommanderin aufgrund des ungewohnten und dauerhaft guten Wetters in eine Art Schockstarre fällt und sich grad so zu einer kurzen Radltour aufraffen kann, verfällt der Fähnrich nun vollkommen dem Angelwahn.
Unser Stellplatz Schärenlandschaft rund um Sotra
Norweger-Pulli in spé
Aber der Angelwahn hat durchaus positive Auswirkungen und wir können uns abends Fischpflanzerl, einen Barsch, 4 Makrelen und (vermutlich) eine Lachsforelle grillen. Kann man an einer Überdosis Fisch sterben?
Eindeutig! Es ist ein Barsch. Fischpflanzerl à la Kommanderin
Pause à la Fähnrich Steckerlfisch à la Dult
Nein! Wir leben am nächsten Tag noch und bleiben dann auch gleich nochmal einen Tag länger. Zum Glück setzt der Fähnrich unser beider Leben nicht leichtsinnig aufs Spiel und angelt (absichtlich?) heute keinen Fisch. Uff!!! So ein Butterbrot schmeckt ja auch ganz gut.
Aber ganz kann es der Fähnrich halt doch nicht lassen und er geht mal wieder auf die Jagd nach Meeresgetier, natürlich erfolgreich:
Immer wieder sehen wir die Rückenflossen von Delphinen im Fjord auftauchen, aber einer macht uns besonders viel Freude: Hüpft der doch stundenlang um das Boot in unserer Aussicht herum. Wie praktisch.
Norwegischer Seeigel?
Aber natürlich halten es die beiden unerschrockenen Abenteurer nicht lange an einem Ort aus und wir nehmen Kurs Richtung Süd, Süd-West, über Setesdalen und Telemark gehts Richtung Oslo.