Krakau: 24.04. - 26.04.2012
24.04.2012: Stadtbesichtigung

Wir haben wieder mal eine ausgezeichnete Trambahn-Verbindung zur Innenstadt. Das versöhnt uns mit unserem spartanischen Sozialisten-Camping.

Die Tour beginnt am Wawel-Hügel, mit Königsschloß und gotischer Kathedrale, in der auch zahl-reiche polnische Könige bestattet sind. Nördlich davon beginnt die Krakauer Altstadt mit dem riesigen Hauptmarkt. Sehenswert hier: Tuchhalle, Marienkirche samt Trompeter, Barbakane (alte Befestigung), usw.

Kathedrale Schloss
Marktplatz mit Tuchhalle und Marienkirche
Die Kommanderin will aber nicht nur kulturelle Genüsse erleben, sondern auch kulinarische. Also werden erstmal Pierogi probiert, quasi polnische Maultaschen. Ja und was ist? Schmecken halt wie Maultaschen.
Eine weitere polnische Spezialität sind Zapiekanki, quasi die polnische Pizzavariante. Sehr lecker und sehr umfangreich
Der Kern der Krakauer Innenstadt ist dann doch schnell in Augenschein genommen. Typischerweise wird der Fähnrich auch wieder von einer akuten Sightseeing-Unlust befallen und lässt die Kommanderin mal wieder alleine in der Stadt zurück. Diese weiß sich jedoch zur helfen und schließt sich einer "Free-Tour", also einer kostenlosen Tour durchs ehemalige Jüdische Viertel von Krakau an. Wider Erwarten ist es eine hervorragende Tour, leider auch eine seeeehr lange Tour. Wir latschen glatte 3 Stunden (z.T. bei strömenden Regen) quer durch halb Krakau. Leider keine Rundtour, so dass die eingeweichte und dann auch fuß-geschädigte Kommanderin dann auch nochmal quer durch halb Krakau zurück laufen muss.
Alte Synagoge
Erst gg. acht uhr abends ist sie wieder daheim in ihrem Sozialisten-Camping, der Fähnrich wurde schon etwas nervös... Wg. des abends dann doch wieder recht schönen Wetters werfen die beiden erstmals den Grill an... Jippieee!!!
Wo ist das Wohnmobil? Fähnrich Frank und Maat Morski (neues Besatzungsmitglied) beim Grillieren
25.04.2012: Frühling in der Stadt

In Krakau ist nun endgültig der Frühling ausgebrochen. Der Fähnrich lässt sich doch auch noch zu einem Stadtbesuch herab und wir schließen uns der Krakauer Mehrheit an und spazieren die Weichsel auf und ab, gehen in den Biergarten und gönnen uns abends noch ein hervorragendes Essen (eigentlich wie in Regensburg...). Das Restaurant, mal wieder eine Geheimtipp-Empfehlung, war von außen kaum als Restaurant erkennbar und wir wurden nicht gerade herzlich empfangen. Der Blick auf die polnische Speisekarte ließen bei der Kommanderin üble Erinnerungen an Prag aufkommen... aber der zum Glück unbelehrbare Fähnrich fragte auch diesmal wieder nach einem "English-Menu" und siehe da, es gab sogar eins. So haben wir genau das bestellt was wir wollten (hervorragend!), wurden nicht angeschnauzt und wären jederzeit gerne wieder reingegangen, wenn wir nicht am nächsten Tag abgereist wären.

Blick zum Wawel Irgendwo an der Weichsel
Grüße von der Kommanderin aus Krakau!
Das Café Singer: Warum heißt das wohl so?
26.04.2012:

Abfahrt Richtung Norden, um Näheres über den polnischen Jura zu erfahren....